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Schnellstart

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Schnellstart

1. Binary bauen

Dieser Schritt entfällt, wenn bereits ein passendes Binary vorliegt.

make check

Das Binary wird als bin/coriolis-stackit erzeugt. make check führt vorher die Go-Tests aus.

2. Konfiguration anlegen

examples/config.yaml enthält alle Einstellungen. Für ein neues Projekt empfiehlt sich eine eigene Datei:

cp examples/config.yaml config.yaml

Ein minimales, für den direkten HTTPS-Zugriff geeignetes Beispiel:

project_id: 00000000-0000-0000-0000-000000000000
credentials: credentials.json
ova: coriolis-appliance-stackit-0.ova
region: eu01

server:
  name: coriolis-appliance
  machine_type: c1a.4d
  availability_zone: eu01-m
  boot_volume_size_gib: 48
  performance_class: storage_premium_perf12

network:
  name: coriolis-network
  ipv4_prefix: 10.1.100.0/24
  routed: true

public_ip: true

dns:
  enabled: true
  create_zone: true
  zone_name: my-coriolis.runs.onstackit.cloud
  record_name: appliance
  ttl: 300

exposure:
  mode: direct
  certificate:
    enabled: true
    email: admin@example.com
    staging: false
    renew_before_days: 30

bootstrap:
  enabled: true
  admin_password: ""
  print_generated_password: true

project_id bestimmt nicht automatisch die Region. region sollte deshalb immer bewusst gesetzt werden. Die IDs öffentlicher Helper-Images sind regionsabhängig.

3. Lokal prüfen

./bin/coriolis-stackit --config config.yaml --dry-run

--dry-run liest und validiert die Konfiguration, analysiert das OVA und gibt den aufgelösten Plan als JSON aus. Es werden keine Cloud-Ressourcen verändert.

4. Cloud-Zugriff und Platzierung prüfen

./bin/coriolis-stackit --config config.yaml --check-cloud

Dieser Check authentifiziert sich, prüft Region, Availability Zone, Machine Type und – soweit aktiviert – den DNS- beziehungsweise ALB-Zugriff. Er reserviert keine Ressourcen und ersetzt keine vollständige Quota-Prüfung.

5. Deployment starten

./bin/coriolis-stackit --config config.yaml

Der erste Lauf kann wegen Upload, zwei Konvertierungen und Image-Import deutlich länger dauern. Für den VMDK-Transfer sowie den Image-Upload wird regelmäßig ein prozentualer Fortschritt mit Datenmenge und Übertragungsrate ausgegeben.

6. Ergebnis sicher speichern

Bei Erfolg schreibt das Programm ein JSON-Objekt nach stdout, beispielsweise:

{
  "ProjectID": "00000000-0000-0000-0000-000000000000",
  "Region": "eu01",
  "ImageID": "...",
  "NetworkID": "...",
  "ServerID": "...",
  "SecurityGroupID": "...",
  "PublicIP": "192.0.2.10",
  "LoginURL": "https://appliance.my-coriolis.runs.onstackit.cloud",
  "LoginUser": "admin",
  "generated_password": "..."
}

Wenn bootstrap.print_generated_password: true gesetzt ist, enthält die Ausgabe das generierte Kennwort. Die Ausgabe sollte dann direkt in einen geschützten Secret Store übernommen und nicht in Build-Logs archiviert werden. Bei false wird das Kennwort nicht ausgegeben.

7. Wiederholung testen

Der gleiche Befehl darf erneut ausgeführt werden:

./bin/coriolis-stackit --config config.yaml

Ein erfolgreicher Wiederholungslauf verwendet Image und Infrastruktur erneut. Bei einem aktuellen direkten Zertifikat erscheint appliance certificate is current; es findet dann weder eine neue ACME-Anforderung noch ein Container-Reconfigure statt.